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14 Kirstetter Hof

Kirstetter Hof (Obrigheim)
Geschichte des Fronhofes
Standort: ? (49.35161,9.08405)
Alutafel?, Geschichtslehrpfad Obrigheim (digitalisiert 2021)


Station 14 - Kirstetter Hof

Der Kirstetter Hof war im Mittelalter ein großer Fronhof und ein Teil des Dorfes „Kirstetten“, wie es im Wormser Synodale von 1496 beschrieben ist; es bestand damals aus zwei Höfen. Der Hof kam im 14. Jh. an die Kurpfalz und war nach mehreren Besitzerwechseln Mitte des 18. Jh. wieder in kurpfälzischem Besitz. Mit dem Ende der Kurpfalz fiel der Hof 1802/1803 an die Fürsten von Leiningen. Nach dem 1. Weltkrieg wurden zum 1.1.1925 in der Republik Baden abgesonderte Gemarkungen mit einer benachbarten Gemeinde, hier mit der Gemeinde Obrigheim, vereinigt. Nach dem Stand der Volkszählung von 1919 waren 1 Haushalt mit 18 Personen sowie 11 Gebäude und 92,8 ha verzeichnet.

Später ging der Besitz an die Badische Landsiedlung über. 1947 wurde Lebrecht Schneider Gutspächter, 1965 erwarben es die Eheleute Eberhard und Margarete Schneider, die das Gelände 1977 an das KWO verkauften, da es Pläne gab, dort ein zweites AKW in Obrigheim zu bauen. Nachdem sich dies auf Grund der gesellschaftspolitischen Diskussion nicht realisieren ließ, verfielen die Gebäude immer mehr. Im Außenbereich wurde ein Grüngutplatz eingerichtet. Der Landkreis erwarb von der ENBW vor einigen Jahren das Gelände zu einem symbolischen Preis.


info-tafel/obrigheim/14-kirstetter-hof.txt · Zuletzt geändert: 2021/07/09 15:52 (Externe Bearbeitung)