Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


info-tafel:wallduern:gruenkernradweg01

Grünkernradweg (Gottersdorf)

Grünkernradweg (Gottersdorf)
Walldürn - Grünkern - Tipps
Standort: Parkplatz Freilandmuseum (49.63669,009.31257)
(digitalisiert 2011)


Sehenswertes am Grünkernradweg


Walldürn im Herzen des Madonnenländchens,

Gesamtansicht (2011)

das traditionelle Werte und Fortschritt eindrucksvoll miteinander verbindet, lädt Sie zu einem Bummel ein, bei dem Sie erleben werden, wie facettenreich diese freundliche, romantische und liebenswerte Stadt ist. Neben der Wallfahrtsbasilika, eines der schönsten Barockdenkmale im Rhein-Main-Gebiet, finden Sie in der Altstadt das älteste Rathaus Deutschlands, in dem ein amtierender Bürgermeister ununterbrochen seinen Amtssitz seit 1448 hat. Als Mittelpunkt verschiedener überregionaler Radwege treffen mit dem Grünkernradweg der Main-Tauber-Fränkische-Radachter, der Odenwald- Madonnen-Radweg, der Drei-Länder-Radweg sowie der Deutsche-Limes-Radweg zusammen. ·Auch ist Walldürn Station der „Nibelungen-/Siegfried-Straße“, „Deutsche Fachwerkstraße“ und „Deutsche Limesstraße„.

Besichtigen Sie neben dem Stadt- und Wallfahrtsmuseum, das Ihnen profunde Einblicke in das kulturelle Leben unserer Heimatstadt gibt, auch das Elfenbeinmuseum neben der Basilika oder das regionale Freilandmuseum in Gattersdorf, das Lichtermuseum in Wettersdorf und das Grünkernmuseum in Altheim. Aber auch das Kunst- und Kulturmuseum in Rippberg, das Ihnen die jüdische Kultur näher bringen wird, ist ein Besuch wert. Erfahren Sie im Informationszentrum des UNESCO-Geoparks Bergstraße-Odenwald, dessen Mitglied die Stadt Walldürn seit Dezember 2004 werden konnte, mehr über die vielfältigen geologischen und kulturellen Angebote des Madonnenländchens.

Zahlreiche gastronomische Betriebe bieten Ihnen aus der heimischen Küche auch schmackhafte Grünkernspeisen an. Lassen Sie sich verwöhnen!


Die Geschichte des Grünkerns

Die Entstehung des Grünkerns geht zurück bis ins Jahr 1660. Der Grünkern wurde in der Not als Folge von Missernten zufällig entdeckt. Durch verregnete, nasskalte Sommer verdarb das Korn bereits vor der Reife. Dies führte zu einer Hungersnot, aus der heraus die Bauern auf die Idee kamen, den grünen Spelz (weitläufig als Dinkel bekannt) bereits während der Milchreife, das heißt 14 Tage vor der Vollreife, zu schneiden und die Körner im Backofen zu trocknen. Da jedoch kein gutes Brot aus dem Grünkern gebacken werden konnte, fand er hauptsächlich Verwendung als Suppeneinlage. Das Odenwälder Freilandmuseum hier hat zwei solcher Holzrauchdarren aus der Zeit um 1900 aus Altheim und Sindolsheim in das Museumsgelände versetzt (Baugruppe Bauland).


Radler-Tipp

Widdern: Heimatmuseum Widdern-Unterkessach
Schöntal: Zisterzienserkloster Schöntal
Ravenstein: Schloss mit Heimatmuseum
Rosenberg: Grünkerndarren bei Sindolsheim
Buchen: Tropfsteinhöhle bei Buchen-Eberstadt, Bezirksmuseum Buchen
Walldürn: Wallfahrtsbasilika „Zum Heiligen Blut“, Odw. Freilandmuseum in Gattersdorf

Info-Adresse:

Tourist Information, Hauptstr. 27, 74731 Walldürn Tel. 06282 / 67-106 und -107, Fax: 06282 / 67-103 Mail:tourismus@wallduern.de, www.wallduern.de Mail: info@freilandmuseum.com

info-tafel/wallduern/gruenkernradweg01.txt · Zuletzt geändert: 2020/05/19 12:45 von scheuerbrandt